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Danksagung - Laudatio für Pastor Spitzer

Veröffentlicht von Andreas Rogait (arogait) am 02.09.2010
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Lieber Volkhard, auch wenn die Veranstaltung vom 22. August 2010 unter einem der Grundsätze der Reformation - "Soli Deo Gloria - einzig zur Ehre Gottes" - stand, so ist es uns als Gemeinde schon sehr bewußt, dass wir in Dir nicht nur einen hervorragenden Prediger, sondern auch einen wirklich guten Hirten für unsere Gemeinde haben - ein wahrer Segen Gottes für uns. Du besitzt schon eine außerordentliche Gabe, mit der Du die Menschen erreichst und sie zu Gott führst. Dies durften wir an diesem Tag in zahlreichen Gesprächen mit den aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten Gästen, aber auch durch die zahlreichen Briefe und Emails, die uns immer wieder durch die Medienarbeit von "Hope For Tomorrow" erreichen, zur Kenntnis nehmen.

Sicherlich stehen oft die Verkündiger im Vordergrund, aber was wären sie ohne die Opfer und die Liebe ihrer Ehefrauen. Ohne diese Bereitschaft und ohne ihr Engagement wäre ein segensreicher Dienst wahrlich nicht möglich. Daher möchten wir an dieser Stelle natürlich auch an Deine Frau Erika denken und uns für all das, was Ihr uns gebt auf das Herzlichste bedanken. Wir hoffen und wünschen uns, dass es Euch noch sehr lange möglich sein wird, im Dienste des Herrn zu stehen. Gesundheit, Schaffenskraft und viel Liebe sollen dabei Euern Weg säumen ...

Eure City´aner

PS: An dieser Stelle möchten wir, da es doch sehr viel über Euch und die Erwartungen an Euch wiedergibt, die für diese Veranstaltung geschriebene Laudatio veröffentlichen.

Laudatio für Pastor Volkhard Spitzer - (anlässlich des Jubiläums im Wortlaut)

Was macht ein Christ, wenn er zurückblickt, weit zurückblickt? Oft langweilt er sich schrecklich dabei!
Rückblicke sind meist ähnlich erfrischend, wie ausgedehnte Berichte über Krankheiten und Arztbesuche. Rückblicke bekommt man beim Tanztee im Seniorenheim, bei der Testamentseröffnung oder zu Firmenjubiläen. Ungeübte Mitarbeiter versuchen, ihren Chef mit firmenkonformen Witzen zu beeindrucken, nicht ahnend, dass diese Plattitüden genau der Grund dafür sind, warum sie niemals selbst Chef wurden. Natürlich sind Rückblicke dennoch zuweilen nötig.
Volkhard, wir alle im Raum wünschen uns, nur auf ein Drittel der Dinge zurückblicken zu können, die du gesehen, erlebt und getan hast. Kaum jemand ahnt, was ein Pastor durchmacht. Wenige Leute haben eine Vorstellung davon, was sich einem in den Weg stellen kann, wenn man für die Verkündigung des Wortes Gottes um die Welt zieht. Und gerade weil so wenige Gemeindemitglieder sich dies wirklich vorstellen können, wird für Pastoren viel zu wenig gebetet. Zusätzlich zu dem mangelnden Gebet werden Pastoren oft als Jesus-Ersatz(!) missbraucht, häufig sogar buchstäblich!
Übermenschliche Erwartungen werden an den Pastor gestellt, entspricht er diesen nicht, fällt er vom Sockel, ist man enttäuscht und geht seiner Wege. Ein Pastor ist aber schlichtweg ein Mensch wie ein Jeder von uns: Er ist von Zeit zu Zeit mal müde, verwirrt, verärgert, überarbeitet und manchmal auch versucht. Er hat eben keinen heißeren Draht zu Jesus als jeder andere Gläubige auch. Vielleicht hat er, was das Gebet betrifft, mehr Übung und Disziplin.
Volkhard, eines muss man dir lassen, du bist nicht nur ein guter Prediger, sondern auch ein ausgezeichneter Entertainer. Das hast du dir bei Jesus gut abgeschaut. Tausende hörten ihm zu, keiner hat sich dabei gelangweilt. Aber das ist nicht der Punkt, um den es geht.
Du hast unsere Herzen berührt, aus diesem Grund sind wir auch heute hier. Manche von uns kennen dich schon fast so lange, wie du im Dienst bist - Jahrzehnte.
Dass wir alle nur Menschen sind, und dass wir vor Gott alle gleich sind heißt doch nicht, dass wir besondere Leistungen nicht würdigen können bzw. sollten. Das Penicillin wurde nicht von 200 Leuten gleichzeitig entdeckt, sondern von einem.
Einer war der Erste auf dem Mond, einer der Erste auf dem Mount Everest, einer der Erste Präsident der Vereinigten Staaten. Das zu würdigen ist eine Selbstverständlichkeit.
Auch Gott würdigt Seine Helden des Glaubens in der Bibel.
Volkhard, oft warst du einer der Ersten in unserem Land und zahllose Menschen wären ohne dich nicht auf dem Weg mit Gott.
Zahlreiche Menschen wären krank, hoffnungslos oder nach ihren eigenen Aussagen manchmal sogar schon tot. Und weil es für Gott selbstverständlich ist, dass Er seine Mitarbeiter würdigt und dies bei ihm aus tiefster Freude geschieht - weil Gott Liebe ist - sprechen auch wir in Liebe und mit Freude einen tief empfundenen Dank an dich aus, für all das, was du getan, ertragen, erforscht und mitgeteilt hast. Du hast viele Menschen gerufen, ihnen Wege aufgezeigt, sie dabei begleitet aber vor allem durch dein Leben, deine Predigten, deinen selbstlosen Einsatz und deine Hingabe an die Gemeinde wurde vielen von uns die Liebe Jesu erst sichtbar gemacht.
Wir alle sind Kinder Gottes aber einer muss immer voran gehen, und das war und ist dein Job Volkhard. Diesen hast du leidenschaftlich, kreativ und kraftvoll bis heute ausgeübt.
Schade, dass über deine persönliche Lebenskrise mehr geredet wurde, als über die 48 Jahre hingebungsvollen Dienstes ohne Krise. Erika und du, ihr habt viele Härten ertragen, viele Jahre am Existenzminimum gelebt und es tatsächlich fertiggebracht, bei guter Laune wie Millionäre auszusehen. Das muss man erst einmal können!
Bei einem Anlass wie diesem, ist uns aufgefallen, dass wir zu viel Zeit damit verbracht haben deine Schwächen zu diskutieren, anstatt deine Stärken zu unterstützen. Wir konnten es uns nie richtig vorstellen, dass du eines Tages vielleicht auch mal älter, mal müde wirst und uns unter Umständen mal brauchen könntest. Diese Vorstellung hast du uns auch sehr schwer gemacht, weil du trotz aller Umstände immer sicher und dynamisch aufgetreten bist.
So ist dieser Rückblick eigentlich gar kein Blick zurück, sondern ein Blick vorwärts auf das gemeinsame Ziel, das uns Gott gesteckt hat, nämlich, so viele Menschen wie nur möglich, mit der Botschaft der Barmherzigkeit und Gnade Gottes zu erreichen.
Wir wollen dies in Liebe gemeinsam mit den Gläubigen dieser Stadt und dieses Landes tun. Ein bisschen können wir dabei von dir sicher lernen, denn deine hervorragendste Eigenschaft ist wohl die, der Welt in unverkrampfter, humorvoller und mitreißender Form von Jesus zu erzählen, aber dies vor allem - in Liebe.
Einige deiner Freunde und CCMedia möchten dir anlässlich dieses einmaligen Ereignisses einen speziell angefertigten, sehr wertvollen Schlüssel schenken und damit bekunden, Türen die dir Gott öffnet, kann kein Mensch schließen! - Deshalb gibt es „Hope for Tomorrow“ und deswegen wünschen wir alle, die hier anwesend sind, Kraft und Stärke zur Erfüllung der von Gott geschenkten Vision. Allerdings mit dem Wissen, dass letzten Endes ganz allein Gott die Ehre gehört:

Soli Deo Gloria!

Zuletzt geändert am: 15.09.2010 um 11:04 Uhr

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