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Gemeinde auf den Spuren Abrahams ...

Veröffentlicht von Andreas Rogait (arogait) am 08.06.2012
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St. George´s - Unsere neue Heimat!Über sieben Jahre befand sich unsere kirchliche Heimat in St. Agnes, im Herzen der Hauptstadt. Hier fanden wir zusammen, um nicht nur gemeinsam unsere Gottesdienste zu feiern, sondern auch Gemeinschaft im Gebet, der Bibelschule, Sonntag für Sonntag in unserer Cafeteria oder im Erzählcafé zu haben. Sowohl unsere Kids als auch die Jugend fanden hier, mitten in der Großstadt, eine Oase vor. Ein Ort, schon fast wie auf dem Lande, an dem sie sich frei entfalten konnten. Schließlich sollten wir an dieser Stelle unsere ALPHA-Kurse und die Haveltaufen der letzten Jahre ebenfalls nicht vergessen. Auch sie trugen unbestritten zur Festigung der Gemeinschaft und letztendlich auch maßgeblich zu einem gesunden Wachstum unserer Gemeinde bei. Wenn man so die vergangenen Jahre gedanklich einmal Revue passieren lässt, so fallen dem Einzelnen sicher sehr viele Ereignisse bzw. positive Erlebnisse ein, die auch etwas Wehmut beim Verlassen dieser Heimat hinterlässt - schließlich haben wir uns hier sehr wohl gefühlt. So gab es Musicals, die wir gestalten, Konzerte, die wir erleben, Musik, die wir genießen aber auch große Feste - wie Hochzeiten -, die wir hier einfach nach Herzenslust feiern durften. An dieser Stelle sollten wir auch nicht vergessen, dass hier - als Teil unserer Gemeindevision - die internationale Fernseharbeit als zartes Pflänzchen begann und mittlerweile eine große Zuschauergemeinde weit über die Grenzen unseres Landes hinaus hat.
All dies nahm im Herbst des vergangenen Jahres mit der Kündigung unseres Mietvertrages für die St. Agnes Kirche durch den Eigentümer ein abruptes Ende. Es brach einerseits zwar etwas unerwartet, andererseits allerdings auch wiederum nachvollziehbar über uns herein. Schließlich befand sich die Bausubstanz der Kirche in keinem "optimalen" Zustand, so dass jedem klar war - irgendwann wird hier dringender Handlungsbedarf bestehen. Die katholische Kirche als Eigentümerin entschied sich daher, diesen Gebäudekomplex zu veräußern - die Kündigung war daher nur noch eine Formsache. Und dennoch blicken wir mit Freude und Dankbarkeit zurück! Was war geschehen? Seit wir in Kreuzberg aktiv sind, arbeiten wir innerhalb der lokalen Ökumene mit den umliegenden Kirchen sehr gut zusammen. So haben wir auch in dieser Situation die Haltung unserer katholischen Geschwister als sehr erfrischend und ermutigend empfunden. Im speziellen Pfarrer Kotzur, der während eines Treffens Kreuzberger Pfarrer ein paar brüderliche Worte an Pastor Spitzer richtete: "Wir lassen euch doch nicht im Regen stehen!" Wir konnten eine gelebte Bruderschaft unter Christen erfahren. GOTT im Himmel hat sich darüber sicherlich gefreut! Es war ein Zeichen, eine kleine Erfüllung des längsten aufgezeichneten Gebets Jesu - des "hohepriesterlichen Gebets". (Joh. 17:21) - Den Worten Pfarrer Kotzurs folgten Taten! Wir wurden nicht im Regen stehen gelassen.
Auf unserer Suche nach einer neuen Heimat erlebten wir im letzten halben Jahr eine kleine Odyssee, wobei uns der eine oder andere Heilige den Weg säumte. So zogen wir von der Katholischen St. Agnes Kirche vorübergehend in die Evangelische St. Simeon Kirche. Von St. Simeon ging es ebenfalls vorübergehend in die Katholische St. Bonifatius Kirche in der Yorckstraße/Ecke Mehringdamm. Immer wurden wir herzlich aufgenommen und mussten feststellen - GOTT achtet auf seine Kinder! Die Aussage Jesu: "... wo 2 oder 3 sich in meinem Namen versammeln, da werde ich unter euch sein ..." hat somit für uns eine vollkommen neue Bedeutung gewonnen! Die Gemeinde ist enger zusammengewachsen, man lernt wirklich zu schätzen, was einem zur Verfügung steht – es ist halt wie im normalen Alltag, erst wenn das Eine oder gar das Andere nicht mehr vorhanden ist, vermisst man es schließlich doch ein wenig … Es war zwar schön, in diesen Kirchen unsere Gottesdienste feiern zu können, allerdings ging die Suche nach unserer neuen Heimat im Hintergrund weiter. Höhepunkte, aber auch ein paar Enttäuschungen prägten diese Suche. So ist das nun einmal im Alltag - letzten Endes wurde die Gemeinde allerdings in der vergangenen Woche mit einer wirklich guten Nachricht überrascht - Licht am Ende des Tunnels ist endlich zu sehen.
Pastor Spitzer knüpfte in den vergangenen Wochen Kontakt zur anglikanischen Gemeinde in der St. George´s Church im wunderschönen grünen Westend im Bezirk Charlottenburg. Wir alle kennen wohl sehr gut das Gefühl, wenn etwas passt und stimmig ist. So wurden wir mit dem Grußwort: „Euch hat der Heilige Geist geschickt“ vom anglikanischen Priester Christopher herzlich willkommen geheißen. Mit dieser Ermutigung und Gottes Verheißung, „Ich habe ein großes Volk in dieser Stadt“, ziehen wir – hoffentlich zum letzten Mal – um.

Welche Emotionen und welche Hoffnungen mit diesem Umzug auch bei unserem Pastor ausgelöst wurden, durften wir in der Predigt beim feierlichen Abschiedsgottesdienst in St. Bonifatius am letzten Sonntag erfahren:

Und dann die Freude über die offene Kirchentür und die offenen Herzen der anglikanischen Geschwister, wo wir nun ab 10. Juni ... unsere neue Heimat finden werden.
Als uns die positive Zusage erreichte, fühlte ich mich mit Psalmist David verbunden, der schrieb: "Ich freute mich so über die, die mir sagten: 'Lasst uns ins Haus des Herrn ziehen.'"
Bei derartigen Lebensabschnitten, bei einem solchen Umzug mit einer ganzen Gemeinde in eine andere Kirche, in einen völlig anderen Stadtteil, fragt man sich als Pastor: Was bedeutet diese Führung Gottes, wie soll dort Gemeindeleben aussehen? Schließlich glauben wir an die Erhörung unserer Gebete, an den Beistand des Heiligen Geistes.
Ich glaube, dass die Gemeinschaft an einem neuen Ort eine Oase des Himmels sein wird, ein Haus des Gebets, der Besinnung, der Findung, ein Ort wo Menschen Zuflucht in den Turbulenzen des Lebens finden können, Gottes Gegenwart erfahren werden, authentische Christen finden können - das ist Ziel und eine Herausforderung zugleich!
Auch von diesem neuen Ort soll das Evangelium, die Frohe Botschaft Jesu, via Medien jede Woche in hunderttausende Haushalte gelangen und Hoffnung und Glaube verbreiten.
Ich wünsche mir eine Bruderschaft zwischen Pastoren und Geschwistern dort, herzlich, wie wir das zuletzt hier in Kreuzberg erlebt haben - und wir werden unseren Beitrag dazu bringen.

Unsere neue Heimat ist übrigens auch sehr gut via öffentlichen Nahverkehr erreichbar - schließlich auch ein entscheidendes Kriterium, für eine Gemeinde, deren Mitglieder aus dem ganzen Stadtbereich zum Gottesdienst kommen!

Zuletzt geändert am: 08.06.2012 um 16:00 Uhr

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Kommentare

Australia von Gast am 22.08.2012 um 11:40 Uhr
Endlich wieder Internet Radio, bin so happy. Habe es so vermisst. Pastor Spitzer ich bete mit dir das du ueber 90 Jahre wirst und du noch lange die gute Nachricht von Jesus Christus verkuendigen kannst. Ich versuche - soviele wie moeglich - alle Deutschen hier in Australia zu erreichen. Wir haben jetzt auch Aldi hierher bekommen, da hoere ich sehr viele Deutsche sprechen, ein tolles Missionfield. Liebe Gruesse Brigitte

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